Aktuelles

15.09.2018: Firnwudh, der Sohn der Dilja und des Njørdurs hat das vikingrkapplot 2018 gewonnen.

18.07.2018: Wieder einmal weht das Griprfjaller Banner auf dem Marktplatz von Ripa, Danmark.

09.12.2017: Fotos 2017 online gestellt inkl. vom vikingrkapplot 2017.

 

Die Geschichte der Wikinger

9. Jahrhundert

nach Christus 

Ereignis

ca. 800

Die Gründung von Birka, Schweden

802

König Beorthric von Wessex stirbt.

Das Kloster Iona wird niedergebrannt.

804 Das Nonnenkloster von Lyminge sucht Zuflucht in Canterbury aufgrund der Überfälle. 
806 Acht Mitglieder des Klosters Iona werden durch Wikinger ermordet.
808 König Gudrød von Dänemark zerstört das slawische Reric und lässt die dort ansässigen Kaufleute ins neugegründete Hedeby überführen. Er ordnet eine Erweiterung des Danewerks zum Schutz Hedebys an. 

810

Die karolingische Provinz Friesland wird von einer dänischen Flotte angegriffen.

Der König Gudrød ermordet. Sein Neffe Hemming wird der neue König von Dänemark und vertreibt die fünf Söhne Gudrøds in die Verbannung nach Schweden.

811

König Hemming von Dänemark schliesst Frieden mit Karl dem Grossen von den Franken.

812

König Hemming von Dänemark stirbt. Es kommt zu einem Erbfolgekrieg zwischen Sigfrid II., Neffe Gudfrøds und Enkel Sigfrids I., und Anulo, Sohn des Halfdan. Den Sieg tragen die Parteigänger Anulos davon, doch da Sigrfid II. 811 stirbt und Anulo 812, werden die beiden Brüder Anulo's Harald Klag Halfdanson und Raginfrid Halfdanson als Könige eingesetzt, welche Dänemark gemeinsam regieren.

813

Die Könige Harald Klag Halfdanson und Raginfrid Halfdanson erneuern den Friedensvertrag von 811 mit Karl dem Grossen. Die Eider wird als Grenze zum Fränkischen Reich festgelegt und der Bruder Hemming Halfdanson, welcher als Geisel am Hof Karl des Grossen lebte, kann nach Dänemark heimkehren.

Ein dänisches Heer greift Südnorwegen an.

814

Die Söhne Gudrøds kehren mit einem schwedisch-dänischen Heer aus der schwedischen Verbannung nach Dänemark zurück. Nach heftigen Kämpfen vertreiben sie die Könige Harald Klag Halfdanson und Raginfrid Halfdanson. Die beiden kehren mit einem Heer noch einmal zurück, es gelingt ihnen jedoch nicht den Thron wieder zu erlangen. König Raginfrid Halfdanson und auch Gottfrid Gudrødson fallen in den Kämpfen. Harald Klag Halfdanson gelingt mit seinem Bruder Rörik Halfdanson die Flucht ins Frankenhreich.

Kaiser Karl der Grosse stirbt. Sein Nachfolger heisst Kaiser Ludwig I. der Fromme. Harald Klag Halfdanson tritt in den Dienst Ludwigs.

815

Die Franken versuchen Harald Klag Halfdanson als König der Dänen einzusetzen und scheitern. Ein Heer  von Sachsen und Abodriten unter legatus imperatoris Balderich, späterer Markgraf von Friaul, fällt im Auftrag von Kaiser Ludwig dem Frommen in Jütland ein, plündert und brandschatzt. Kurzfristig kann Harald Klag Halfdanson im Südjütland rund um Hedeby die Herrschaft wieder erlangen.
817 Harald Klag Halfdanson wird erneut vertrieben.
819 Harald Klag Halfdanson fällt erneut mit Hilfe der Abodriten in Dänemark ein.

820

Eine Wikingerflotte wird in Flandern zurückgeschlagen, plündert aber in Aquitanien weiter. 

821

Die Invasion von Harald Klag Halfdanson führt zu einem Abkommen mit den überlebenden Olaf Gudrødson und Horik I. Gudrødson. Harald Klag Halfdanson wird zu einer Art Unterkönig Horiks I. in Jütland. König Olaf Gudrødson herrscht über die Vestfold (heutiges südwestliches Jütland und heutiges Nordfriesland). Es klommt jedoch rasch wieder zu Feindseligkeiten zwischen König Horik I. und Unterkönig Harald Klag Halfdanson, was zur erneuten Flucht Harald Klag's führt.

822-823

Papst Pascal gibt Ebo, dem Erzbischof von Reims, den Missionsauftrag für die nördlichen Gebiete. Erzbischof Ebo reist nach Dänemark, um es zu missionieren. Er versucht als kaiserlicher und päpstlicher Legat auch ein neues Abkommen zwischen Harald Klag Halfdanson und König Horik I. Gudrødson zu vermitteln.

825

Beginn der Münzprägung in Hedeby.

Es kommt zu einem erneuten kurzen Abkommen zwischen Harald Klag Halfdanson und König Horik I. Gudrødson, erneut aber nur von kurzer Dauer aufgrund der tiefen Feindschft.

Grimur Kamban besiedelt die Färöer.

826

Kaiser Ludwig der Fromme empfängt Harald Klak Halfdanson, dessen Einfluss in Dänemark inzwischen sehr geschwächt war, auf der Reichsversammlung und Synode in Ingelheim auf seiner dortigen Kaiserpfalz. Harald Klak Halfdanson, seine Frau Sigrid Helgesdotter und Gottfried Haraldson werden am 24. Juni im St. Alban vor Mainz mit 400 Personen aus seinem Gefolge getauft. Pate ist Ludwig I. der Fromme, welcher Harald (nun auch Herioldus genannt) mit der friesischen Grafschaft Rüstringen belehnt. Harald Klag Halfdanson verpflichtet sich dafür die von Wikingerüberfällen geplagte Küste Frieslands zu verteidigen. 

827

Der Missionar Ansgar begleitet den Harald Klag Halfdanson, welcher sich nun König von Rüstringen und Jütland nannte, zurück nach Dänemark. Es folgt die entgültige Verbannung von Harald Klak Halfdanson aus Dänemark durch König Horik I. Gudrødson. Der Grenzkrieg zwischen den beiden dauert jedoch bis 829 an.

827-829 Grenzkrieg zwischen König Horik I. Gudrødson von Dänemark und Harald Klag Halfdanson.
829-831 Der Missionar Ansgar unternimmt eine Missionsreise zu den Svear nach Birka. 
831 Missionar Ansgar wird zum Bischof der Diözese Hamburg geweiht. 
834-837 Der Handelsplatz Dorestad wird jährlich durch Wikinger heimgesucht und geplündert.

835

Die Insel Sheppey in der Themsemündung und das Kloster auf Noirmoutier werden von Wikingern überfallen. Die Mönche verlassen Noirmoutier.

836

Die Westsachsen unterliegen den Wikingern bei Carhampton, Somerset.

Ausweitung der Angriffe auf das Innere Irlands. 

837

Grosse Wikingerflotten auf den irischen Flüssen Boyne und Liffey.

Hemming Halfdanson fällt im Kampf gegen dänische Wikinger, welche anschliessend Dorestad angriffen und Tribut erlangen.

839

Rus, welche der byzantische Kaiser entsandt hat, treffen am Hof Ludwigs I. ein.

Eine Wikingerflotte auf dem Lough Neagh plündert das umliegende Land.

840

Die Flotte vom Lough Neagh überwintert in Irland. 

Harald Klag Halfdanson erhält von dem Frankenkaiser Lothar die Insel Walcheren als Lehen und sein Bruder Rörik Halfdanson den Gau Kimmen in Friesland. Bei Koblenz soll er dem Kaiser Lothar den Übergang über die Mosel decken, flieht jedoch beim Anrücken der Feinde.

841

Plünderung im gesamten Seinetal und der Stadt Rouen.

Eine Wikingerflotte überwintert am Liffey. Daraus entsteht über die Jahre Dublin.

842

Quentowik und Hamwic werden geplündert.

843

Plünderung von Nantes.

Wikinger überwintern zum erstenmal im Frankenreich.

844

Bedrohung durch Dänen vor Toulouse durch Björn Járnsiða Ragnarsson mit angeblich über 100 Schiffen. Björn folgt plündernd dem Lauf der Garonne bis Toulouse, welches er aber verschont.

Björn Járnsiða Ragnarsson erscheint später vor der Küste von Asturien. Stösst aber bei dem Versuch A Coruña auf erheblichen gut organisierten Widerstand. Er fährt mit seiner Flotte die spanische Westküste hinab und plündert dreizehn Tage lang die Gegend von Lissabon. Anschliessend fährt er den Fluss Guadalquivir hinauf und stösst beim Angriff auf Sevilla auf einheimische Mauren, welche sie zur Umkehr zwingen. Bei der Schlacht vor Sevilla werden angeblich 1000 Dänen erschlagen und 400 gefangen und aufgehängt.

845

Paris wird von Ragnar Loðrók heimgesucht. Karl der Kahlen erreicht mit einer Zahlung von 7000 Pfund Silber den Abzug der Dänen.

Ragnar Loðbrók stirbt.

Hamburg wird geplündert.

Missionare fliehen aus Birka aufgrund eines Aufstandes gegen die Christen.

848

Bordeaux wird nach längerer Belagerung erobert.

Mehrere Niederlagen der Wikinger gegen die irischen Könige.

849

Perigueux wird geplündert.

Die Wikinger in Irland erhalten durch eine neue Flotte Verstärkung.

850

Missionar Ansgar wird vom dänischen König Horik I. erlaubt in Ribe und Hedeby Kirchen zu errichten.

851

Das erste Wikingerheer überwintert auf englischem Boden auf der Insel Thanet.

Canterbury und London werden erstürmt. Die Schlacht von Aclea geht zu Ungunsten der Wikinger aus.

852

Wikinger überwintern im Seinetal.

Es finden Überfälle auf die Küsten von Wales statt.

Schwedische Wikinger fordern Danegeld von Nowgorod.

Harald Klag Halfdanson wird von fränkischen Rittern wegen dem unbewiesenen Verdacht von Verrat umgebracht (andere Quellen reden vom Jahr 846).

853 Wikinger überwintern im Loiretal. Es finden Angriffe auf Tours statt.
854 Der Dänenkönig Horik I. stirbt. Sein Nachfolger ist Horik II.
856-857 Paris wird geplündert.
858 Kiew wird durch die Rus gegründet.

859

Dänen plündern im Mittelmeer. In der Camargue gründen sie einen Stützpunkt.

Im Tal der Somme kommt es zu Plünderungen und Überfällen.

860

Miklagard (Konstantinopel) wird angegriffen.

Die Wikinger der Somme greifen Winchester an und kehren anschliessend wieder ins Frankenland zurück.

Island wird durch norwegische Wikinger entdeckt.

862

Finnen und Slawen fordern die Russ auf, über sie zu herrschen.

Plünderungen von Paris und Köln.

863 Xanten wird geplündert.

865

Angriffe auf Fleury und Poitiers.

Das erste Kontingent des grossen Heeres landet in East Anglia und zwingt die Bewohner zu Tributzahlungen. Angeführt wird das grosse Heer unter anderem von Ivar dem Knochenlosen, Ubba Ragnarssson und Halfdan Ragnarsson. Sie schlagen ihr Winterlager in Thetford auf.

866

Jorvik (York) in Northumbria, England, wird eingenommen.

Die Bretonen unter Herzog Salomon schlagen mit Hilfe der Loire-Wikinger die Franken bei Brissarthe und plündern Le Mans.

867

Vergeblicher Versuch der Northumbrier Jorvik zurück zu erorbern.

Das Grosse Heer überwintert in Nottingham.

868

Truppen aus Mercien und Wessex belagern vergeblich Nottingham. Das Grosse Heer kehrt nach Jorvik zurück

Die Griprfjaller nehmen Éowrocc ein (fiktives Datum für die Vereinsgründung).

870

Eroberung von Dumbarton durch Dubliner Wikinger.

Harald Schönhaar vereinigt Norwegen.

Die Landnahme in Island durch Norweger beginnt. 

871

Das Grosse Heer unter Halfdan Ragnarsson versucht vergeblich Wessex zu erobern. Die Dänen gewinnen am 5. Januar 871 die Schlacht von Reading, verlieren aber am 9. Januar 871 die Schlacht von Ashdown. Halfdan Ragnarsson wird von 871 bis 872 Herrscher von London.

Alfred der Grosse wird König von Wessex. 

872 Schlacht von Hafrsfjord zwischen Harald Schönhaar und norwegischen Grundbesitzern.
873

Karl der Kahle besiegt Wikinger, welche Angers erobert haben.

Tod Ivar Ragnarson, der Knochenlose. 

874 Halfdan Ragnarsson unternimmt von seinem Winterlager an der Tyne aus Raubzüge nach Northumbrien und Schottland. 
875

Northumbrien wird von Halfdan Ragnarsson endgültig unterworfen und wird in Jorvik zum König ausgerufen. 

Ubba Ragnarsson und Alfred der Grosse handeln einen Frieden zwischen Dänen und Angelsachsen aus.

876 Erste dokumentierte Landnahme von Wikingern in England. 

877

Das Reich Mercia fällt an das Grosse Heer.

Teile des Grossen Heers unter Halfdan Ragnarsson fallen in Wessex ein.

Halfdan Ragnarsson stirbt auf dem Strangford Lough in Irland bei Kämpfen gegen die Norweger. Zwei neue Könige werden in Jorvik ausgerufen (evt. auch erst 883).

878

Guthrum der Ältere, auch bekannt als Gorm der Ältere, fällt erneut in Wessex ein, siegt bei der Schlacht von Wareham und erobert Wessex fast vollständig. Alfred der Grosse zieht sich nach Chippenham, Wiltshire, zurück und überwintert dort. In der Schlacht von Edington, nahe Wiltshire, werden die Wikinger jedoch geschlagen. Guthrum muss sich nach einer zweiwöchigen Belagerung in seinem eigenen Lager wegen "Hunger, Kälte und Angst" ergeben. Alfred akzeptiert die Kapitulation unter den Bedingungen, dass Guthrum sich zum Christentum bekennt, Geiseln stellt und das Wessex umgehend verlässt. Dies geht als der "Vertrag von Wedmore" in die Geschichte ein. Guthrum lässt sich mit dreissig seiner wichtigsten Männer in Aller, nahe Athelney, von Alfred taufen und nimmt den Namen Aethelstan an. Anschliessend zieht er sich ins Danelag zurück.

Ubba Ragnarsson wird von westsächsischen Truppen in der Schlacht bei Cynuit in Devonshire getötet. Er wird in einem grossen Grabhügel in Devonshire begraben, welcher Ubeelawe genannt wird.

879

Das Grosse Heer teilt sich auf. Ein Teil wendet sich nach Flandern, der andere Teil bleibt bei Guthrum.

Guthrum bildet das Königreich Guthrum, bestehend aus East Anglia und Fens.

Der Warängerfürst Rurik stirbt in Russland. Sein Nachfolger wird Oleg der Weise.

881 Plünderung von Lüttich, Utrech, Aachen, Worms, Mainz, Bonn und Köln durch Wikinger.

882

Überfall auf Trier.

Der Teil des Grossen Heers, welcher gen Flandern auszog, setzt sich in Asselt an der Maas fest. Kaiser Karl III. der Dicke verzichtet nach Verhandlungen auf eine Belagerung. Der Anführer Godfrid erhält Ländereien im Friesischen und heiratet Gisela, die Tochter Lothars II. Der Anführer Sigfrid erhält Tribut und zieht ab.

Nowgorad und Kiew werden zum Grossreich der Rus durch Oleg den Weisen vereinigt.

885

Godfrid fällt in Spijk in der Betuwe einem Mordkomplott zum Opfer. Erneut teilt sich das Heer. Sigfrid belagert erfolglos Paris und der andere Teil ebenfalls erfolglos Rochester.

886

Erneuter Angriff von Guthrum auf die Ländereien von Wessex. Er wird jedoch zurückgeschlagen. Alfred und Guthrum schliessen den "Vertrag von Alfred und Guthrum", welcher erneut die Grenzen des Danelag und von Wessex festlegen und die dänische Hoheit über das Danelag festschreiben.
Achtung: Der genaue Zeitpunkt des Vertrags kann scheinbar nicht festgelegt werden. Es wird aber angenommen, dass er zwischen 887-890 n.Chr. abgeschlossen wurde. Andere Quellen sprechen jedoch vom Jahre 884 n.Chr.

886-888

Belagerung und teilweise Plünderung von Sens, Troyes, Verdun, Toul und anderen Teilen des Westfrankenreichs. 

890 Guthrum der Ältere stirbt und wird in Headleage (Hadleigh) begraben.
891 Sieg der Ostfranken über die Wikinger bei Löwen. Das restliche Heer der Wikinger setzt nach England über und vereinen sich mit den Loire-Wikingern bei Hasting. 
893-896 Vergebliche Versuche das Danelag auszuweiten. 

896

Sigtrygg Ivarson, Sohn des Ivar Ragnarson, wird bei Streitereien unter den Dubliner Wikingern getötet.

Die Reste des Wikingerheers in England löst sich auf.

899 Alfred der Grosse stirbt. Sein Nachfolger wird Eduard der Ältere

 

Völva - Gyðjas - Seiðkona

Völva

Die Völva ist eine Seherin und Zukunftswissende. Völva bedeutet Stabträgerin. Sie beherrscht die Weissagung - spá - mit grosser Macht.

 

Spákona (mz.: spákonur)

Die Spákona ist eine kleine Seherin. Sie beherrscht wie die Völva die Weissagung - spá, nur in kleinerem Masse.

 

Gyðjas - Goði

Die Gyðja und der Goði sind Priester der Götter und für die Rituale und Tempel zuständig.

 

Seiðkona (mz.: seiðkonur)- Seiðmaðr

Die Seiðkona und der Seiðmaðr beherrschen die Magie und Hexenkunst - seiðr. Neben der Seiðr-Magie gibt es die Galðr-Magie. Unklar ist, ob unter der Seiðr-Magie schädliche und mit der Galðr-Magie nützliche/schützende Magie verstanden wird. In der Völuspa wird die Seiðkona Heiðr als Magiebeherrschende beschrieben, welche die Klugen und Torren beherrscht. Verehrt werde sie von üblen Frauen. Inwiefern dies aber bereits christlich geprägt und verfälscht ist, ist unklar. Aber auch Oðinn verwendet Seiðr-Magie gegen Rindr gemäss dem Skalden Kormákr Ögmundarson: "seið Yggr til Rindar" (Yggr (Oðinn) Seidhr gegen Rindr anwandte).

 

Galðrkona (mz.: Galðrkonur) - Galðrmaðr

Die Galðr-Magie wird als Zaubergesang übersetzt und in Stabreimform als Galðralag bezeichnet. Der zweite Merseburger Zauberspruch - ein Heilgesang für ein Pferd- kann als Galðr-Magie verstanden werden. Die Magieform wird ebenfalls Oðinn zugesprochen. Belege für die Bezeichnung Galðrkona und Galðrmaðr sind, soweit uns bekannt, nicht vorhanden. Sie wären die logischen Ableitungen der Seiðkona und dem Seiðmaðr.

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