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09.12.2017: Fotos 2017 online gestellt inkl. vom vikingrkapplot 2017

26.06.2017: Grirpfjall hat das vikingrkappblot 2017 der WdS gewonnen! Bilder folgen...

20.06.2017: Finanzabrechnung vom vikingrkappblot 2017 der WdS sind unter Organisatorischem zugänglich.

Namensgebung

Der Name der Wikinger wurde mit Sorgfalt gewählt. Er bestand aus einem Rufnamen und einem Nachnamen, je nach Ruf wurden Ehrennamen (z.B. der Thanedan bei Gudleif Gunnasson) oder auch weniger ehrenhafte Bezeichnungen beigefügt. Die Wikinger glaubten, dass Glück, Erfolg und anders an einem Namen hängen konnten. Daher wurden oft Namen aus der Verwandtschaft oder dem Umfeld gewählt, von deren Trägern man die Eigenschaft gerne auf den Nachfahren übertragen wollte.


Rufnamen

Eine Reihe von nordischen Namen findet man unter diesen Links:

A Collation of Viking Names 

Hjalti-Wikinger 


Nachname

Der Nachname besteht aus dem Vornamen eines Elternteils, in der Regel des Vaters, und bei den männlichen Nachfahren dem Anhang -son und bei den weiblichen Nachfahren -dóttir.


Der Name wird nach nachfolgenden Regeln gebildet. Wenn keine der Regel anwendbar ist, sind die Anhänge direkt an die letzten Buchstaben des Vornamens des Vorfahren anzuhängen.

 

Namensendung  

Wird geändert in 

Beispielname 

Genitiv +son 

Genitiv +dóttir   

-i -a Snorri Snorrason Snorradóttir
-a -u Sturla Sturluson Sturludóttir
-nn -ns Sveinn Sveinsson Sveinsdóttir
-ll -ls Ketill Ketilsson Ketilsdóttir
-rr -rs Geirr Geirson Geirsdóttir
-r -s Grímr Grímsson Grímsdóttir
ir -is Grettir Grettisson Grettisdóttir

Quelle: Drangur, 12.02.2014

Völva - Gyðjas - Seiðkona

Völva

Die Völva ist eine Seherin und Zukunftswissende. Völva bedeutet Stabträgerin. Sie beherrscht die Weissagung - spá - mit grosser Macht.

 

Spákona (mz.: spákonur)

Die Spákona ist eine kleine Seherin. Sie beherrscht wie die Völva die Weissagung - spá, nur in kleinerem Masse.

 

Gyðjas - Goði

Die Gyðja und der Goði sind Priester der Götter und für die Rituale und Tempel zuständig.

 

Seiðkona (mz.: seiðkonur)- Seiðmaðr

Die Seiðkona und der Seiðmaðr beherrschen die Magie und Hexenkunst - seiðr. Neben der Seiðr-Magie gibt es die Galðr-Magie. Unklar ist, ob unter der Seiðr-Magie schädliche und mit der Galðr-Magie nützliche/schützende Magie verstanden wird. In der Völuspa wird die Seiðkona Heiðr als Magiebeherrschende beschrieben, welche die Klugen und Torren beherrscht. Verehrt werde sie von üblen Frauen. Inwiefern dies aber bereits christlich geprägt und verfälscht ist, ist unklar. Aber auch Oðinn verwendet Seiðr-Magie gegen Rindr gemäss dem Skalden Kormákr Ögmundarson: "seið Yggr til Rindar" (Yggr (Oðinn) Seidhr gegen Rindr anwandte).

 

Galðrkona (mz.: Galðrkonur) - Galðrmaðr

Die Galðr-Magie wird als Zaubergesang übersetzt und in Stabreimform als Galðralag bezeichnet. Der zweite Merseburger Zauberspruch - ein Heilgesang für ein Pferd- kann als Galðr-Magie verstanden werden. Die Magieform wird ebenfalls Oðinn zugesprochen. Belege für die Bezeichnung Galðrkona und Galðrmaðr sind, soweit uns bekannt, nicht vorhanden. Sie wären die logischen Ableitungen der Seiðkona und dem Seiðmaðr.

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