Aktuelles

15.09.2018: Firnwudh, der Sohn der Dilja und des Njørdurs hat das vikingrkapplot 2018 gewonnen.

18.07.2018: Wieder einmal weht das Griprfjaller Banner auf dem Marktplatz von Ripa, Danmark.

09.12.2017: Fotos 2017 online gestellt inkl. vom vikingrkapplot 2017.

 

Hjora Olafdottir geta inn Fyrrhar

Hjora Fyrrhar Olafdottir stammt von Olaf Ulfgardson und Alda Skjálfsdottir ab. Sie ist eine der Schwestern des Hersirs Njørdur Olafson  und von Dúna Yéja Olafdottir . Ihr Lebensfaden begann vier Winter nach dem ihres Bruders. Seit ihre Beine sie tragen konnten, begleitete sie ihren Bruder Njørdur auf dessen Kriegszügen - waren es erst die Feinde, welche ihre jungen Köpfe selbst ersannen und mit Holzstock und Stein besiegt werden mussten; so sind es nun die Angelsachsen, Skoten und Pikten Britanniens, welche das Eisen ihres Schwertes zu spüren bekommen.

Sie war auf den ersten Schiffen der Griprfjaller, als diese an den Küsten Northumbriens landeten. Erlebte den Sturm auf Jorvik mit und feierte in dessen Gassen mitten zwischen den griprfjallschen Kriegern, als Jorvik dem Grossen Heer anheim fiel. Sie feuerte die Krieger ihre Sippe an, als die Northumbrier im nächsten Sommer versuchten die Stadt wieder einzunehmen und ihre Axt schlug so manchem Angelsachsen den Kopf blutig, als diese vergeblich die Wehr Jorviks berannten.

Doch als das Grosse Heer noch tiefer in das Land der Feinde eindrang, wurde Hjora in einer finsteren Nacht von den ihren getrennt. Gegner hatten das Lager angegriffen und die Dänen überrascht. Die Kämpfe waren heftig und es kam, dass in der Dunkelheit Hjora von den Angelsachsen abgedrängt wurde. Sie schlug sich ins Dickicht angesichts der Übermacht und nur dank ihrer Flinkheit gelang es ihr die Feinde abzuhängen. In jener Nacht konnten die Dänen schlussendlich den Feind zurückschlagen, doch die Nornen hatten Hjoras Wege anderweitig gewoben. Den verstreuten Angelsachsen ausweichend gelang Hjora immer weiter gen Norden, bis sie die Grenzen in das Land der Pikten und Skoten geriet.

Die Sagen der Pikten berichten, dass eine rothaarige Kriegerin die Berge ihres Stammesgebietes in jenen Tagen durchstreifte. Mancher Fürst wollte sie gefangen nehmen, doch immer wieder gelang es ihr den Angriffen auszuweichen und so mancher Pikte fiel ihrer Axt zum Opfer. Schlussendlich hatte ein Geisterrufer die wilden Wolfskrieger aus der Anderwelt herbeigerufen und schickte sie auf die Jagd nach jener mächtigen Kriegern. Wer sie sein eigen nennen konnte, würde sich grossen Ruhm unter den Fürsten der Pikten und Skoten erwerben. Die Wolfskrieger nahmen westlich von Dùn Chailleann die Spur von Hjora auf und jagten sie weiter gen Westen in die entlegensten Gebiete der Hochlande. Nahe des Ben Nibheis auf einer Bergkuppe schliesslich stellte sich Hjora den Wolfskriegern. Sie hatten sie auf die Spitze des Berges getrieben und umkreisten sie tagelang, bis sie den Angriff wagten. Die Geschichten der Pikten und Skoten berichten, dass der Kampf fünft Tage andauerte und Thors Blitze umzüngelten den Berg fortlaufend. Sturmwinde und Regen umtosten das Umland und die Bewohner der umliegenden Dörfer fürchteten um ihr Leben. Immer wieder vernahm man den markerschütternden Ruf eines mächtigen Kriegshorn. Doch am sechsten Tag stieg die fremde Kriegerin vom Berg herab, Wunden bedeckten ihren Körper und sie war geschwächt vom Kampf. Bei sich trug sie jedoch das Fell zweier Wölfe, welches grösser als jedes Fell dieser Tiere war, dass die Dörfler jemals erblickt hatten. Ob ihrer leuchtend roten Haare gab man ihr den Kriegernamen Fyrrhar und kein Fürst dieser Ländereien wagte jemals wieder die Hand gegen sie zu erheben - ihr Ruf war mächtig und wenn sie ihr Kriegshorn erschallen lässt, dann fürchten sich ihre Feinde. 

Völva - Gyðjas - Seiðkona

Völva

Die Völva ist eine Seherin und Zukunftswissende. Völva bedeutet Stabträgerin. Sie beherrscht die Weissagung - spá - mit grosser Macht.

 

Spákona (mz.: spákonur)

Die Spákona ist eine kleine Seherin. Sie beherrscht wie die Völva die Weissagung - spá, nur in kleinerem Masse.

 

Gyðjas - Goði

Die Gyðja und der Goði sind Priester der Götter und für die Rituale und Tempel zuständig.

 

Seiðkona (mz.: seiðkonur)- Seiðmaðr

Die Seiðkona und der Seiðmaðr beherrschen die Magie und Hexenkunst - seiðr. Neben der Seiðr-Magie gibt es die Galðr-Magie. Unklar ist, ob unter der Seiðr-Magie schädliche und mit der Galðr-Magie nützliche/schützende Magie verstanden wird. In der Völuspa wird die Seiðkona Heiðr als Magiebeherrschende beschrieben, welche die Klugen und Torren beherrscht. Verehrt werde sie von üblen Frauen. Inwiefern dies aber bereits christlich geprägt und verfälscht ist, ist unklar. Aber auch Oðinn verwendet Seiðr-Magie gegen Rindr gemäss dem Skalden Kormákr Ögmundarson: "seið Yggr til Rindar" (Yggr (Oðinn) Seidhr gegen Rindr anwandte).

 

Galðrkona (mz.: Galðrkonur) - Galðrmaðr

Die Galðr-Magie wird als Zaubergesang übersetzt und in Stabreimform als Galðralag bezeichnet. Der zweite Merseburger Zauberspruch - ein Heilgesang für ein Pferd- kann als Galðr-Magie verstanden werden. Die Magieform wird ebenfalls Oðinn zugesprochen. Belege für die Bezeichnung Galðrkona und Galðrmaðr sind, soweit uns bekannt, nicht vorhanden. Sie wären die logischen Ableitungen der Seiðkona und dem Seiðmaðr.

Beliebtester Beitrag

Verwandte Beiträge

Login