Aktuelles

15.09.2018: Firnwudh, der Sohn der Dilja und des Njørdurs hat das vikingrkapplot 2018 gewonnen.

18.07.2018: Wieder einmal weht das Griprfjaller Banner auf dem Marktplatz von Ripa, Danmark.

09.12.2017: Fotos 2017 online gestellt inkl. vom vikingrkapplot 2017.

 

Njørdur Olafson, Hersir

Njørdur Olafson, Sohn des Olaf Ulfgardson und der Alda Skjálfsdottir, ist der Hersir der Griprfjaller und nennt Eilif Saxardan Thorbangeson seinen Ahnen. Geboren wurde er in Ripa als seine Eltern den Jarl besuchten. Horik der I. herrschte zu jener Zeit in Hedeby und vor zwei Winter hatten die Dänen die Westsachsen glorreich in Carhampton besiegten.

Sein Vater Olaf hatte schon Krieger der Griprfjaller an die Gestade der britischen Insel geführt und das Land der Angelsachsen geplündert. Er tat es seinen Ahnen gleich und als das Grosse Heer in jenem Land einfiel, führte Njørdur seine Kämpfer in den Kampf. Den grössten Ruhm erlangten die Griprfjaller als sie Éowrocc einnahmen und seit jenen Tagen führen sie einen Raben auf ihren Schildern - als Zeichen, dass sie mit Ubba Ragnarsson Seite an Seite gekämpft haben. Grossen Reichtum erwarben sie auf ihren Kriegszügen und der Handel der Griprfjaller blüht ebenfalls.

Zusammen mit seiner Frau Diljá Ragnasdottir  führt er nun seit einigen Wintern die Sippe. Seine zwei Söhne Firnwudh Njørdusson  und Tjaldur Njørdusson  sind sein ganzer Stolz. Sein Langhaus ist seine Feste und die Griprfjaller seine Familie.

 

Völva - Gyðjas - Seiðkona

Völva

Die Völva ist eine Seherin und Zukunftswissende. Völva bedeutet Stabträgerin. Sie beherrscht die Weissagung - spá - mit grosser Macht.

 

Spákona (mz.: spákonur)

Die Spákona ist eine kleine Seherin. Sie beherrscht wie die Völva die Weissagung - spá, nur in kleinerem Masse.

 

Gyðjas - Goði

Die Gyðja und der Goði sind Priester der Götter und für die Rituale und Tempel zuständig.

 

Seiðkona (mz.: seiðkonur)- Seiðmaðr

Die Seiðkona und der Seiðmaðr beherrschen die Magie und Hexenkunst - seiðr. Neben der Seiðr-Magie gibt es die Galðr-Magie. Unklar ist, ob unter der Seiðr-Magie schädliche und mit der Galðr-Magie nützliche/schützende Magie verstanden wird. In der Völuspa wird die Seiðkona Heiðr als Magiebeherrschende beschrieben, welche die Klugen und Torren beherrscht. Verehrt werde sie von üblen Frauen. Inwiefern dies aber bereits christlich geprägt und verfälscht ist, ist unklar. Aber auch Oðinn verwendet Seiðr-Magie gegen Rindr gemäss dem Skalden Kormákr Ögmundarson: "seið Yggr til Rindar" (Yggr (Oðinn) Seidhr gegen Rindr anwandte).

 

Galðrkona (mz.: Galðrkonur) - Galðrmaðr

Die Galðr-Magie wird als Zaubergesang übersetzt und in Stabreimform als Galðralag bezeichnet. Der zweite Merseburger Zauberspruch - ein Heilgesang für ein Pferd- kann als Galðr-Magie verstanden werden. Die Magieform wird ebenfalls Oðinn zugesprochen. Belege für die Bezeichnung Galðrkona und Galðrmaðr sind, soweit uns bekannt, nicht vorhanden. Sie wären die logischen Ableitungen der Seiðkona und dem Seiðmaðr.

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